Neue Chancen, wachsende Risiken – die passenden Versicherungen für Ihren Onlineshop

  • Schutz des Vermögens durch Betriebs- und Produkthaftpflicht
  • Schutz von Sachwerten durch eine Inhaltsversicherung
  • Cyberversicherung bei Hackerangriffen
  • Tarife ab 77,35 € pro Jahr

Goldene Zeiten für Onlinehändler und Cyber-Kriminelle

Die Covid-19-Pandemie hat unseren Alltag verändert – und sie beeinflusst die neue Normalität. Dazu gehört das Einkaufen im Internet. Die Umsätze im E-Commerce wuchsen 2020 auf mehr als 83 Milliarden Euro. Von diesem Boom profitieren nicht nur etablierte Onlinehändler, sondern auch Existenzgründer und stationäre Einzelhändler, die künftig auf ein hybrides Modell mit stationärem Handel und E-Commerce setzen.

Die Kehrseite der Medaille: Auch die Kriminalität verlagert sich ins Internet. Die Polizei registrierte 2020 über 320.000 Internet-Delikte und Schäden. Umso wichtiger ist die richtige Versicherung Ihres Onlinehandels, damit Sie als Händler geschützt sind.

Individuelle Bedarfsanalyse zur Versicherung eines Onlineshops

So vielfältig wie der Online-Handel sind auch die Versicherungs­möglichkeiten. Lösungen „von der Stange“ scheiden aus. Die Experten von FINANZCHECKS.de beraten Sie individuell, gern auch online. Nach eingehender Analyse erhalten Sie einen umfassenden Tarifvergleich mit leistungsstarken Angeboten der von uns empfohlenen Versicherer.

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Alle wichtigen Versicherungen für den Onlinehandel im Überblick

Ob Sie Händler bei Etsy, Ebay, Amazon sind oder einen eigenen Shop haben und dort Produkte verkaufen, die relevanten Versicherungen sind dieselben.

Übersicht der Bausteine der Gewerbeversicherung für Online-Stores bzw Onlineshops
  • Haftpflicht­versicherungen

    Die Betriebshaftpflicht­versicherung ist der wichtigste Baustein Ihrer Versicherungen Ihres Online-Shops. Verursacht eines Ihrer Produkte beim Kunden einen Personen-oder Sachschaden, haften Sie nach dem Produkthaftungsgesetz. Ebenfalls inkludiert die Betriebshaftpflicht­versicherung einen passiven Rechtsschutz. Das bedeutet, dass Sie vor unberechtigten Ansprüchen geschützt sind, indem diese abgewehrt werden.

    Die Betriebshaftpflicht wird ergänzt durch die Produkthaftpflicht­versicherung. Das erweiterte Produkthaftpflicht-Modell ist sinnvoll, wenn Produkte verarbeitet oder eingebaut werden und bei einem Produktmangel Verbindungs-, Vermischungs- und Verarbeitungsschäden, Aus- und Einbaukosten oder Prüf- und Sortierkosten anfallen können.

    Im Bereich E-Commerce ist die Versicherung der Vermögensschaden­haftpflicht unverzichtbar. Anwendungsbereiche sind Datenschutzvorfälle wie eine Verletzung der DSGVO, Ansprüche wegen Verletzung von Namens-, Marken-, Patent- oder Bildrechten einschließlich daraus resultierender Schmerzensgelder sowie Verstöße gegen das Kartell- und Wettbewerbsrecht.

    Haftpflicht vergleichen

  • Inhalts­versicherung

    Eine Versicherung des Geschäftsinhalts ist nicht nur wichtig, wenn der Webshop ein eigenes Lager betreibt oder ein Ladengeschäft besteht. Denn auch die technische und kaufmännische Betriebsausstattung hat einen erheblichen Wert. Versichert wird in der Regel der Neuwert bei Gefahren, wie Brand, Einbruch-Diebstahl oder Naturereignisse wie Über­schwemmungen. Bei Warenvorräten kann auf Wunsch der Verkaufspreis als Versicherungswert vereinbart werden. Die Versicherung ist ortsgebunden, kann aber durch eine Außenversicherung erweitert werden, zum Beispiel wenn Ihre Mitarbeiter mit firmeneigener Hardware mobil oder im Homeoffice arbeiten. Durch eine optionale Elektronikversicherung, welche eine Allgefahren­deckung beinhaltet, sind die Geräte bei fast allen Schadensszenarien abgesichert.

Versicherte Internethändler recherchiert für den optimalen VersicherungsSchutz im Internet
  • Cyberversicherung

    Mit einer Cyberversicherung versichern sich Onlinehändler gegen Vermögensschäden durch eine Beeinträchtigung der Verfügbarkeit, Integrität oder Vertraulichkeit seiner elektronischen Daten oder informations­verarbeitenden Systeme. Typische Risiken sind Angriffe und unberechtigte Zugriffe auf die Daten bzw. Systeme. Versicherbar sind Kosten für IT-Forensik (Schadensfeststellungskosten), Benachrichtigungs­kosten, Krisen­kommunikation und Public-Relations-Maßnahmen. Mit dem Drittschaden-Baustein werden Haftpflicht­ansprüche aus einer Datensicherheits­verletzung versichert.

  • Firmenrechtsschutz­versicherung

    Während die Haftpflicht­versicherung passiven Rechtsschutz bei gegen Sie zu Unrecht erhobenen Forderungen leistet, sorgt die Rechtsschutz­versicherung dafür, dass Sie ohne Kostenrisiko Ihre eigenen Rechte aktiv durchsetzen und zum Beispiel gegen säumige Zahler vorgehen können. Viele Rechtsschutz­versicherer bieten die Erweiterung der Police auf Forderungs­management und Inkasso an – ein wichtiger Service, damit Sie sich ganz auf Ihren Online-Handel konzentrieren können.

  • Ertragsausfall­versicherung

    Ertragsausfall­versicherungen, auch Betriebsunterbrechungs­versicherungen genannt, sind de facto Vermögens­versicherungen, werden aber in der Praxis der Inhaltsversicherung zugeordnet, weil sie dieselben Gefahren abdecken. Steht der Betrieb nach einem Sachschaden still, ersetzt die Ertragsausfall­versicherung die weiterlaufenden Fixkosten sowie entgehenden Gewinn.


Ein Einblick in die vielfältige Schadenpraxis

Ein Kunde eines Onlineshops für Bekleidung stellt eine schmerzhafte Hautreaktion fest, die offenbar durch einen dort erworbenen Pullover verursacht wird. Eine Untersuchung zeigt einen unzulässigen Schadstoffgehalt der Importware. Über einen Anwalt fordert der Kunde Schmerzensgeld, die Krankenkasse nimmt Regress für Behandlungskosten. Der Betreiber des Onlineshops haftet als Importeur, seine Betriebs- bzw. Produkthaftpflicht­versicherung kümmert sich um die Beurteilung des Schadens und um die Befriedigung berechtigter Ansprüche.

Ein Webshop benutzt in seinem Angebot urheberrechtlich geschützte Fotos. Der Rechteinhaber lässt den Shopbetreiber abmahnen, fordert Unterlassung und Schadensersatz. Die Vermögensschadenhaft­pflichtversicherung prüft die Ansprüche gegen das Unternehmen und begleicht gegebenenfalls die Ersatzforderungen.

Das Lager eines Onlineshops befindet sich in einem Gewerbegebiet, das am Wochenende nahezu menschenleer ist. Diebe nutzen die Gelegenheit zum Einbruch und erbeuten wertvolle Smartphones, Tablets und Digitalkameras. Die Geschäfts-Inhaltsversicherung ersetzt den Schaden zum Verkaufswert.

Durch das Einschleusen von Schadcode legen Erpresser den Server eines Webshops still, sodass die Internetseiten mehrere Tage lang nicht erreichbar sind. Neben dem Umsatzausfall im sechsstelligen Bereich entstehen erhebliche Kosten für Krisenmanagement, Computerforensik und Wiederherstellung von Programmen und Daten – ein Fall für die Cyberversicherung.


Kalkulierbare Kosten statt unüberschaubarer Risiken

Online-Rechner Kosten Versicherung E-Commerce und E-Shops

Der Versicherungsbedarf eines Online-Handels ist komplex. Deshalb ist es auch nicht möglich, einen pauschalen Preis zu nennen. Beschäftigtenzahl, Umsatzsumme und Versicherungswerte in der Sachversicherung sind nur einige der zahlreichen Risikomerkmale, die in die Tarifierung einfließen. Einen ersten Eindruck über die Kosten des wichtigen Bausteins Betriebshaft­pflicht können Sie sich aber schon mit dem FINANZCHECKS.de Tarifrechner verschaffen. Geben Sie dazu einfach das Stichwort Onlineshop ein und machen Sie einige wenige Angaben zum Umfang Ihres Geschäfts.


FAQ

Zahlt eine Haftpflichtversicherung immer nur für Schäden anderer? Was ist mit eigenen Schäden?

Grundsätzlich kümmern sich Haftpflicht­versicherungen um Ansprüche wegen fremder Schäden, während für Schäden an eigenen Sachen die Sachversicherungen aufkommen. Aber es gibt Ausnahmen. So kann in die Vermögensschaden­haftpflicht ein Baustein für eigene Schäden integriert werden. Die Cyberversicherung bietet ein umfassendes Deckungskonzept für Eigen- und Fremdschäden, die durch Verletzungen der Informations­sicherheit entstehen. Fordern Sie ein Angebot von FINANZCHECKS.de an und wählen Sie bei den gewünschten Versicherungen die Cyberversicherung mit aus.

Ich habe keinen Produktionsbetrieb, sondern verkaufe importierte Ware. Brauche ich trotzdem eine Produkthaftpflichtversicherung?

Ja, auf jeden Fall. Denn neben dem Hersteller haften nach EU-Recht auch:

  • der Quasi-Hersteller, also derjenige, der ein Produkt unter seinem Namen bzw. seiner Marke in Verkehr bringt;
  • der Importeur aus einem Drittland außerhalb der EU;
  • der Lieferant, wenn er den Hersteller oder bei Produkten aus Drittländern den Importeur nicht benennen kann.

Wählen Sie deshalb die Risikoart „Produkthaftpflicht“ mit aus, wenn Sie unser Angebot anfordern.

Mein Warenlager befindet sich in der Nähe eines Flusses. Kann ich es gegen Hochwasser versichern?

Die Versicherer verwenden ein geobasiertes Zonierungssystem zur Einschätzung der Gefährdung. Einen ersten Eindruck können Sie auf den Webseiten des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft gewinnen. Mehr als 99 % aller Gebäude in Deutschland sind gegen Hochwasser versicherbar. Vergessen Sie nicht, bei Ihrer Angebotsanfrage die Risikoarten Inhaltsversicherung und, falls Sie Gebäudeeigentümer sind, auch Gebäudeversicherung auszuwählen.